29.02.2016 Eine verschollene Geschichte »

Warum es im Weserbergland keine Luftkurorte mehr gibt

Schaumburger Zeitung / 29.2.2016

Weserbergland

Von Cornelia Kurth
Einst war da eine Zeit, zu Beginn bis Mitte des 20. Jahrhunderts, da hätte man das halbe Weserbergland als „Luftkurort“ bezeichnen können. Unzählige Dörfer zwischen Hameln und Bad Nenndorf konnten sich mit diesem Titel schmücken und dazu mit der Anzahl ihrer Gäste manchmal sogar den echten Kurbädern den Rang ablaufen. Die Grundvoraussetzung dafür, ein staatlich anerkannter Luftkurort sein zu dürfen, war und ist auch heute noch ein gesundes Bioklima. Seltsam, dass es inzwischen keinen einzigen Luftkurort mehr gibt im Landkreis Schaumburg und im Landkreis Hameln-Pyrmont. Stimmt da was mit dem guten Bioklima nicht mehr?

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19.12.2015 Von allen guten Geistern verlassen »

SONDERBERICHT Die wechselvolle Geschichte von Schloss Arensburg

Schaumburger Zeitung / 19.12.2015

Steinbergen

Von Hans Weimann
Eine Burg, die häufig den Besitzer wechselt – so ungewöhnlich ist das gar nicht. Früher erledigte man das mit Feuer und Schwert. Die Sanierung übernahm leibeigene Bauernschaft. Heute wechseln Schlösser gegen Geld. Die Arensburg gehörte dem Fürstenhaus, der Autobahnverwaltung, Finanzdienstleistern, einem Erfinder, einer Zahnärztin, einem Makler. Am Donnerstag hat die Burg ein Immobilieninvestor ersteigert.

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03.09.2015 DenkMal!: "Schweinerei" in der Brennerstraße »

SONDERBERICHT Wieso stehen vor Haus Nummer 14 drei kleine Schweine?

Der Rintelner / 1.9.2015

Rinteln

Von Sonja Weichert
Wie kommen die drei Sandsteinschweine vor das Haus Nummer 14 in der Brennerstraße? Diese Frage stellen sich nicht nur Rintelner, sondern auch Besucher der Weserstadt.

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22.08.2015 Kampflos übergeben »

SONDERBERICHT Festung Rinteln: der Bau, das unrühmliche Ende und was von ihr übrig blieb

Schaumburger Zeitung / 22.8.2015

Rinteln

Von Dr. Stefan Meyer
Zwischen ihrer Fertigstellung 1678 und ihrem Ende im Jahr 1806, als französische und holländische Truppen im Zuge der napoleonischen Eroberungen Norddeutschland besetzten, erlebte die Festung Rinteln unrühmliche Zeiten. Teil 2 unseres Berichts über das jahrhundertelang größte Bauwerk des Schaumburger Landes.

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15.08.2015 Wettrüsten an der Weser »

SONDERBERICHT Vor 350 Jahren begann der Bau der Festung Rinteln

Schaumburger Zeitung / 15.8.2015

Rinteln

Von Dr. Stefan Meyer
Das 17. Jahrhundert ist die Zeit des Festungsbaus. Überall in Deutschland lassen ehrgeizige Monarchen beeindruckende Anlagen errichte. So auch die Landgräfin von Hessen-Kassel. 1665 gibt sie das Signal zum Bau der Festung Rinteln. Teil 1 unseres Berichts über das jahrhundertelang größte Bauwerk des Schaumburger Landes.

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21.07.2015 Kleine Schaumburger Heimatkunde »

SONDERBERICHT

Schaumburger Zeitung / 21.7.2015

Rinteln/Schaumburg

Wo leben wir? Wo fühlen wir uns zu Hause? Na klar, im Schaumburger Land! Die Region ist Lebensraum für 156000 Menschen, sie steckt aber auch voller Geschichte. Eine kleine Heimatkunde.

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18.07.2015 Die Freiherren von Münchhausen »

SONDERBERICHT Einblicke in die Geschichte einer höchst ungewöhnlichen Familie

Schaumburger Zeitung / 18.7.2015

Rinteln/Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Stoff bot und bietet der mehr als 800 Jahre alte Clan jedenfalls mehr als genug. Mehr noch. Es dürfte weit und breit kaum eine andere Adelsdynastie geben, die ähnlich viel erlebt, durchlitten und/oder auf die Beine gestellt hat. Die Palette der im Stammbuch verewigten Persönlichkeiten weist eine ungewöhnliche Vielfalt an Berufen und Talenten aus.

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09.05.2015 "So lang`in der Aue Forellen noch flitzen" »

SONDERBERICHT Die Abstimmung über den Anschluss von Schaumburg-Lippe an Preußen vor 85 Jahren

Schaumburger Zeitung / 9.5.2015

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Heinrich Lorenz, Chef der schaumburg-lippischen Landesregierung, machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. „Das ist ein schwarzer Tag für unser Land“, donnerte er den Abgeordneten des Landtages am 24. Februar 1930 entgegen. Soeben war der von seiner Regierung eingebrachte „Anschlussvertrag“ an Preußen geplatzt.

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11.04.2015 Mühlen haben steten Frieden »

SONDERBERICHT Ein Rückblick auf Schaumburgs Mühlenlandschaft

Schaumburger Zeitung / 11.4.2015

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Wer heute an charakteristische Schaumburger Bauwerke denkt, dem dürften als erste die herrschaftlichen (Weserrenaissance-) Schlösser, Adelshöfe, Klöster und die übers Land verstreuten alten Kirchen und Fachwerkhäuser einfallen. 

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07.03.2015 Vom Hoffnungsträger zur unerwünschten Belastung »

SONDERBERICHT: Aus der bewegten Geschichte der Eisenbahnverbindung durchs Wesertal

Schaumburger Zeitung / 7.3.2015

Rinteln

Von Wilhelm Gerntrup
Die Eisenbahnlinie Hameln-Rinteln-Löhne durchs Wesertal sorgt (wieder einmal) für Aufregung. Anwohner und Politiker entlang der Strecke fürchten, dass das vor 25 Jahren entfernte Gütergleis wieder neu verlegt und als Entlastungs-Trasse für den Ost-West-Warenverkehr genutzt werden könnte. „Wir sagen Nein zum schweren Güterbahntransit im Naturpark Weserbergland“, kündigt die „Bürgerinitiative Transit Weserbergland“ (BI) hartnäckigen Widerstand und verschärfte Protestaktionen an. Ähnlich entschlossen geben sich die zwischen Hameln und Bad Oeynhausen beheimateten Volksvertreter. Und einig ist man sich entlang der Weser auch, was zur „Abwendung des düsteren Zukunftsszenarios“ getan werden muss. Statt im Bundesverkehrsministerium über den zweispurigen Ausbau der Linie durchs Wesertal nachzudenken, solle man die derzeit zweigleisige Verbindung nördlich des Wesergebirges auf vier Gleisstränge ausbauen, war und ist auf den Informationsveranstaltungen zu hören.

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20.08.2014 "Ein Ort des Abscheus" »

SONDERBERICHT: Hobbyhistoriker Andreas Schmeiche entdeckt Standort von einstigem Rintelner Galgen

Schaumburger Zeitung / 20.8.2014

Rinteln

(pk) Beim bloßen Spazierengehen würde heute keiner mehr zufällig den Standort des einstigen Rintelner Galgenplatzes entdecken. Er befindet sich nämlich direkt unter der B238, zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Engernweg, ganz in der Nähe der Straße Galgenfeld. Das hat der Hobbyhistoriker Andreas Schmeiche aus Friedrichshöhe jetzt herausgefunden.

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26.07.2014 Als der letzte Personenzug durch Schaumburg rollte »

SONDERBERICHT: Aus der Geschichte der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn

Schaumburger Zeitung / 26.7.2014

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Bis in die 1960er Jahre hinein löste die Stilllegung von Bahn- und Busverbindungen noch heftigen Widerstand aus. Landräte und Bürgermeister malten das wirtschaftliche und kulturelle Ende ihrer Städte und Gemeinden an die Wand. Berufstätige und Schüler beklagten die rücksichtslose Abkopplung von ihren Arbeits- und Ausbildungsstätten.

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06.07.2013 Bewegte Geschichte »

SONDERBERICHT: Die "Grafensteinerhöh": Träume von alter Grafenherrlichkeit und Radium-Therapie

Schaumburger Zeitung / 6.7.2013

Rinteln

Von Wilhelm Gerntrup
Herzlich willkommen“ steht auf dem Eingang zum Hotel-Restaurant „Zur Grafensteinerhöh“ an der B238 zwischen Rinteln und Steinbergen. Die im Schaukasten ausgehängte Speisekarte verspricht ein vielfältiges Menü- und Getränke-Angebot. Wer einkehren möchte, muss sich beeilen. Besitzerin Inge Ott will den seit fast 80 Jahren von ihrer Familie bewirtschafteten Betrieb verkaufen. Vieles spricht dafür, dass dann eine der traditionsreichsten heimischen Gastronomie-Adressen für immer von der Bildfläche verschwindet. 

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13.04.2013 Auf den Spuren der "Barfüßler" »

SONDERBERICHT: Die Herren von der Schaumburg und ihre Franziskaner

Schaumburger Zeitung / 13.4.2013

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Der „Neue“ im Vatikan sorgt für Aufsehen. Innerhalb weniger Wochen ist Papst Franziskus zum viel umjubelten Hoffnungsträger geworden. Schon die Namenswahl hat aufhorchen lassen. Die Berufung auf Franz von Assisi (1181/82- 1226) wird als Hinwendung und „Rückbesinnung“ der katholischen Amtskirche auf die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten dieser Welt gedeutet – ganz so, wie es der legendäre italienische Heilige vor 800 Jahren vorgelebt und dadurch das Denken und Handeln jener Zeit nachhaltig beeinflusst hatte: Armut und Verzicht waren Gott wohlgefällig.

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25.03.2013 "Wir mussten uns zusammenraufen" »

SONDERBERICHT: Warum sich auch nach der Eingemeindung die Dörfer nicht die Butter vom Brot nehmen ließen

Schaumburger Zeitung / 25.3.2013

Landkreis

Von Hans Weimann
40 Jahre Verwaltungs- und Gebietsreform, der Zusammenschluss kleiner Dörfer zu größeren Einheiten. Der demografische Wandel war noch nicht erfunden. Es ging um etwas anderes. Um eine Effizienzsteigerung der Kommunalverwaltungen. Die dörfliche „Kleinstaaterei“ war nämlich ein Hemmschuh auf dem Weg zu einer besseren „Daseinsvorsorge“, wie das Schlagwort damals hieß.

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29.12.2012 Vom Petroleum zum Strom »

SONDERBERICHT: "Energiewende" vor 100 Jahren - steigende Stromkosten bereiten damals wie heute Sorgen

Schaumburger Zeitung / 29.12.2012

Landkreis

Von Wilhelm Gerntrup
Das Jahr 1912 ist (fast) „abgehakt“. Wie war das Jahr? Was hat es gebracht? Das Urteil über die vergangenen zwölf Monate fällt naturgemäß für jedermann (und jede Frau) anders aus. Ein Thema aber dürfte für alle gleichermaßen wichtig gewesen sein und uns noch lange in Atem halten: die Sorge um die Energiewende und die scheinbar unaufhaltsam steigenden Stromkosten. Was viele nicht wissen: Es sind fast die gleichen Ängste, die vor 100 Jahren unsere Urgroßväter und Urgroßmütter aufregten. Einen deutlichen Unterschied zwischen damals und heute gab und gibt es nur in puncto Wissensstand und technischem Know-how. Von Atomausstieg, Öl-Multis und Offshore-Windparks war zur Zeit unserer Altvorderen noch keine Rede.

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24.12.2012 Gibt es eine Zukunft für unsere Dörfer? »

SONDERBERICHT: Demografischer Wandel

DeWeZet / 24.12.2012

Weserbergland

Von Wolfhard F. Truchseß
Der demografische Wandel ist in aller Munde. Was bedeutet er für unsere Dörfer, in denen manchmal nur wenige Hundert Menschen leben. Haben Sie noch eine Zukunft oder müssen einzelne Ortschaften irgendwann aufgegeben werden? Maßgebliche Kommunalpolitiker glauben das nicht. Sie sagen: „Das Dorf ist unsere Zukunft, wir wollen sie gestalten.“

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08.12.2012 Fürstendinner zur Eröffnungsfeier »

SONDERBERICHT: Aufstieg und Fall des Georgschachts / Vor 110 Jahren größte Zechenanlage im Schaumburger Land

Schaumburger Zeitung / 8.12.2012

Landkreis

Von Wilhelm Gerntrup
Knapp 60 Jahre lang galt der Georgschacht als Symbol und Motor des heimischen Fortschritts. Seit der Schließung im Juli 1960 ging und geht es mit der einst größten Schaumburger Zechenanlage bergab. Die Idee, die 15 Hektar große Industriebrache vor den Toren Stadthagens zu einem Kultur- und Landschaftspark umzugestalten, wurde 2006 vom Stadtrat nach langem Hin und Her verworfen. Derzeit liegen Kommunalpolitiker und Wutbürger wegen der geplanten Ansiedelung eines Asphalt-Mischwerks im Clinch.

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20.10.2012 Lieber des Teufels als hannöversch »

SONDERBERICHT: ... oder kurhessisch oder preußisch - Einblicke ins Schaumburger Kollektivbewusstsein

Schaumburger Zeitung / 20.10.2012

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Über die „Schaumburger Identität“ ist schon viel nachgedacht, geredet und zu Papier gebracht worden. Hat die hiesige Gegend etwas, was es andernorts nicht oder nicht so stark ausgeprägt gibt? Ticken die hierzulande lebenden Leute besonders? Sind sie von eigener Art und im ursprünglichen Wortsinn einzigartig? Fühlen sie sich vielleicht sogar zusammengehörig?

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04.08.2012 Auf der Waldinsel (Der Bückeberg) »

SONDERBERICHT: Von faszinierenden Ungetümen und selbst gebauten Buden - Carl Battermann baut den riesigen Kran mit dem Märklin-Baukasten nach

Schaumburger Nachrichten / 4.8.2012

Landkreis

Von Bernd Althammer
Bis zu 150 Menschen haben bisweilen auf dem Bückeberg gelebt. Sie wohnten in dem kleinen Ortsteil weitab der Stadt Obernkirchen, gingen dort ihrer Arbeit nach, sorgten für Kleintiere im Stall und kümmerten sich um die Früchte im Schrebergarten. Kinder fanden unendliche Spielmöglichkeiten. Nur mit einem Nachteil mussten sie leben: Der Schulweg war immens weit.

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11.08.2012 Welch ein großer Lebensgenuss! »

SONDERBERICHT: Hofmedicus Dr. Faust ließ die erste Schaumburger Badeanstalt vor 200 Jahren in Bückeburg entstehen

Schaumburger Zeitung / 11.8.2012

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Sommerzeit ist Badezeit. Den Schaumburgern bieten sich jede Menge Möglichkeiten. Das war nicht immer so. Bis vor hundert Jahren war das Angebot äußerst begrenzt. Erlebnisbäder, Kiesteiche und Mittellandkanal gab es noch nicht. Halbwegs gute Möglichkeiten zum Abkühlen boten nur Flüsse, Bäche und frei zugängliche Stadt- und Mühlengräben. Das Steinhuder Meer lag viel zu weit weg. Herrschaftliche Fischteiche waren tabu. Bis zum Hals eintauchen konnte man nur in der Weser. Ansonsten ließen sich größere Körperteile nur in Aue(n), Exter, Gehle und anderen tieferen Bächen versenken. Das Vergnügen an diesen Stellen war jedoch meist sehr getrübt. Die Plätze waren auch als Suhle und Tränke bei Kühen, Pferden und Schweinen beliebt.

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24.07.2012 Vom kahlen Berg zur bekannten Burg »

SONDERBERICHT: 170 Jahre Paschenburg: Am 19. August Geburtstagsfest mit buntem Programm

Schaumburger Zeitung / 24.7.2012

Schaumburg

(jaj) Vor ziemlich genau 170 Jahren begann der Förster Karl Kayser, der selbst in Deckbergen lebte, hoch oben über den Dächern der Schaumburg mit dem Bau der Paschenburg. So ist es in den „Erinnerungen an die Paschenburg“ zu lesen, die E. Greverus bereits im Jahr 1852 veröffentlichte.

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14.07.2012 Naturdenkmal mit Pflegeanweisung »

SONDERBERICHT: Schlosspark Arensburg: Ballerstedt-Löns-Gutachten von 1910 hat heute noch Gültigkeit

Schaumburger Zeitung / 14.7.2012

Steinbergen

Von Wilhelm Gerntrup
Ursprüngliche Landschaftsformation“, „typische Pflanzengemeinschaften“, „ausgezeichneter Baumbestand“ und „Brutstätte seltener Vogelarten“ – so lauten die Beurteilungskriterien in einem im Jahre 1910 erstellten Gutachten zur „naturdenkmalpflegerischen Bedeutung des herrschaftlichen Gutsbezirks Arensburg“. Verantwortlich für die Bewertung war ein fünfköpfiges Expertenteam. Zur prominent besetzten Jury gehörte neben dem bekannten Paläontologen Professor Max Ballerstedt auch Hermann Löns. Der Ex-Schriftleiter der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung galt bereits zu seiner Bückeburger Zeit als ausgewiesener Naturliebhaber und -kenner und hatte eine ganze Reihe fachkundiger Beiträge über die heimische Tier- und Pflanzenwelt verfasst.

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03.07.2012 Für Wesertal lief´s nicht immer rund »

SONDERBERICHT: "Elektricitätswerk Wesertal"

Schaumburger Zeitung / 3.7.2012

Schaumburg

Von Wolfhard F. Truchseß
In diesen Tagen feiert mit Wesertal ein Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen, das es eigentlich gar nicht mehr gibt. Denn das „Elektricitätswerk Wesertal“ wurde 1999 verkauft. Erst an die finnische Fortum-Gruppe, dann an den deutschen Energie-Riesen e.on. Ein Blick zurück zu den Anfängen der öffentlichen Stromversorgung

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03.03.2012 Von Widerständlern und Überläufern »

SONDERBERICHT: Politposse, Kraftmeierei oder Akt verbrecherischer Willkür - der "Hesseneinfall" in Schaumburg-Lippe vor 225 Jahren

Schaumburger Zeitung / 3.3.2012

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Vor 225 Jahren ging es um diese Jahreszeit in Schaumburg hoch her. Am 15. Februar 1787 waren hessische Truppen von Rinteln aus ohne Vorwarnung in Schaumburg-Lippe und in dessen Residenzstadt Bückeburg eingerückt.

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25.02.2012 Von vielen Legenden umwobene Burg »

SONDERBERICHT: Einst kulturhistorisches Vorzeigeobjekt - heute Ramschimmobilie: Die Arensburg steht vor einer ungewissen Zukunft

Schaumburger Zeitung / 25.2.2012

Steinbergen

Von Wilhelm Gerntrup
Was wird aus der Arensburg? Nach jüngsten Presseberichten steht der als historische 1A-Immobilie geltenden Anlage eine ungewisse Zukunft bevor. Der derzeitige Eigentümer Heinrich Gruber will das Anwesen so schnell wie möglich loswerden. Auf einem absonderlich anmutenden Angebotsschild im Zugangsbereich ist von „Notverkauf“ die Rede. Als Interessenten sind neben „Otto-Normalverbraucher“ auch „Islamisten, Rechte, Rocker, Sekten und Rotlicht“ willkommen. Eines der bedeutsamsten heimischen Gemäuer scheint am Ende. Auch der als „Naturdenkmal“ ausgewiesene und von Gesetzes wegen gegen „Zerstörung, Beschädigung, Veränderung oder nachhaltigen Störung“ zu schützende Park ist vom endgültigen Niedergang bedroht. Politik und Kreisverwaltung sehen der Entwicklung mehr oder weniger tatenlos-ohnmächtig zu.

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14.01.2012 Zank und Streit um klingende Münze »

SONDERBERICHT: Die hessische Grafschaft Schaumburg als Sonderwährungsgebiet / Münzordnungen häufig missachtet

Schaumburger Zeitung / 14.1.2012

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Der ärgste Fluch des Menschen ist das Geld“, wusste der griechische Philosoph Sophokles schon vor zweieinhalbtausend Jahren. Die Erkenntnis des weisen Dichters und Denkers scheint derzeit aktueller und gültiger denn je zu sein. „Eurorettungsschirm“, „Staatsschulden“ und „Finanztransaktionssteuer“ bereiten vielen Zeitgenossen schlaflose Nächte.

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10.09.2011 Ein Stück lebendiges Mittelalter im Weserbergland »

SONDERBERICHT: Ausflugsziel: die Schaumburg auf dem Nesselberg / "Burgmannsgeschichte" berichtet über historische Ereignisse

Schaumburger Nachrichten / 10.9.2011

Schaumburg

Von Karlheinz Poll
Ganz klar, ob wir Verwandte aus Göttingen oder Freunde aus Kanada zu Gast haben, ein Besuch auf der im 11. Jahrhundert erbauten Schaumburg steht immer auf dem Programm, ist für auswärtige Gäste quasi Pflichtbesuch. Wie oft waren wir selbst schon auf der Höhenburg am Nesselberg? Egal, die Gäste sind jedenfalls begeistert – und das freut uns. Abgesehen davon kommen wir als Einheimische gern auf die Burg, die das Schaumburger Land wie kein anderes Bauwerk prägt, wo schließlich die Wurzeln des Landkreises zu finden sind.

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30.07.2011 "Der Kampf gilt König Heye!" »

SONDERBERICHT: Vor 110 Jahren endet der Glasmacherstreik in Obernkirchen - für viele in einem Desaster

Schaumburger Nachrichten / 30.07.2011

Obernkirchen

Von Wilhelm Gerntrup
Der „Obernkirchener Anzeiger“ hatte es kommen sehen. „Früher waren sie die Märtyrer, jetzt werden sie beiseite geworfen“, kündigte die Lokalzeitung am 2. August 1901, also vor ziemlich genau 110 Jahren, das sich anbahnende Ende eines dramatischen, bis dato hierzulande noch nie erlebten Arbeitskampfes an. Zwölf Monate zuvor, am 1. August 1900, hatte die Belegschaft der Glasfabrik Hauenstein zum Streik aufgerufen. Äußerer Anlass waren Lohnforderungen. Die Obernkirchener Glasmacher wollten dasselbe wie ihre höher bezahlten Kollegen in Nienburg verdienen. Beide Betriebe gehörten zum mächtigen Heye-Konzern. Die Zentrale saß in Hamburg. Unternehmenschef war Friedrich Carl Theodor Heye, Sohn des Firmengründers Hermann Heye.

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30.07.2011 Gut versorgt »

SONDERBERICHT: der 7. Tag - Hausärzte

Schaumburger Nachrichten / 30.07.2011

Landkreis

Von Kathrin Klette
Hausärzte: 117 Prozent. Augenärzte: 127 Prozent. Psychotherapeuten: 185 Prozent. Chirurgen: 215 Prozent. Diese zunächst etwas kryptisch anmutenden Prozentangaben geben Aufschluss darüber, wie hoch der Versorgungsgrad an Ärzten in einem bestimmten Gebiet ist. Die Zahlen für Schaumburg aus dem Jahr 2007 zeigen klar: Der Landkreis ist absolut ausreichend versorgt. Der allgemeine Ärzterückgang, der für die kommenden zehn Jahre prognostiziert wird, wird jedoch voraussichtlich auch vor Schaumburg nicht Halt machen.

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23.07.2011 Woher kommt das Nesselblatt? »

SONDERBERICHT: Die enge Wappenverwandtschaft zwischen Schaumburg und Schleswig-Holstein ist kein Zufall

Schaumburger Nachrichten / 23.7.2011

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Wappen gehören seit jeher zu den beliebtesten Statussymbolen. Landesherren und traditionsreiche Adelsgeschlechter führen vorzugsweise Adler, Löwen, Türme, Zinnen und andere, Macht, Mut und Entschlossenheit demonstrierende Erkennungszeichen im Schilde. Schon die alten Rittersleute hofften, dem Gegner mit einem „starken“ Emblem Angst und Schrecken einzujagen (s. kleine Wappenkunde“)

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23.07.2011 Kleine Wappenkunde »

SONDERBERICHT: Zum Bericht: Woher kommt das Nesselblatt

Schaumburger Nachrichten / 23.7.2011

Schaumburg

Wappen (gleichbedeutend mit "Waffen") gibt es seit gut 900 Jahren. Sie dienten anfangs zur Unterscheidung der unter ihren Rüstungen "anonymen" Ritter und waren als Erkennungszeichen auf deren Schilden und Helmen (als "Helmzier" oder "Helmkleinod") aufgebracht.

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25.06.2011 Ein besonderes Ziel »

SONDERBERICHT: Ein trutziges Militärsymbol? Ein putziges Beispiel von Kleinstaaterei? Erst Militärschule, später Staatsgefängnis - heute ein Anziehungspunkt für rund 60000 Touristen: Vor 250 Jahren wurde für die Insel Wilhelmstein der Grundstein gelegt.

Schaumburger Nachrichten / 25.6.2011

Landkreis Schaumburg

Von Jan Peter Wiborg
Minusgrade, dicke Flocken – das Steinhuder Meer ist in den ersten Tagen des Jahres 2010 in Weiß gehüllt. Bevor der Schneefall einsetzt, hat sich bereits eine Eisdecke gebildet. Nicht mächtig genug, um Menschen tragen zu können, zu gefährlich überdies, weil der Schnee auch hauchdünn überfrorene Entenlöcher kaschiert. Selbst vom relativ nahen Südufer aus betrachtet, versinkt die Insel Wilhelmstein in einem Gemisch aus Grau und Weiß und wirkt wie ein Schatten aus einer anderen Welt.

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18.06.2011 "Schwarzes Gold" ohne Zukunft »

SONDERBERICHT: Vor 50 Jahren: Das Ende des Schaumburger Kohlenbergbaus - fast 3000 Arbeitsplätze weg

Schaumburger Nachrichten / 18.6.2011

Landkreis

Von Wilhelm Gerntrup
Ein soziales und wirtschaftliches „Erdbeben“ erschütterte vor 50 Jahren die hiesige Region. Der Schaumburger Kohlenbergbau war am Ende. Am 30. Dezember 1960 hatten die Kumpel in Lüdersfeld die letzte Förderschicht gefahren; bis Ende 1961 wurden alle hierzulande noch vorhandenen Förderanlagen und Betriebsstätten dichtgemacht und abgewickelt.

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05.02.2011 Das Mittelalter bestimmt unser Tun »

SONDERBERICHT: "Entfremdung" seit mehr als 800 Jahren: Die Geschichte der schaumburg-mindischen Grenze

Schaumburger Nachrichten / 5.2.2011

Schaumburg

Von Wilhelm Gerntrup
Die Entwicklung ist atemberaubend. Die Welt wird kleiner und internationaler. Dank Internet und Fernsehen sind wir überall und jederzeit dabei. Für Geldspekulanten und Wirtschaftsbosse gibt es schon längst keine Grenzen mehr.

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06.11.2010 Rot und fürstentreu »

SONDERBERICHT: Schaumburg-Lippe fürchtet um seine Eigenständigkeit

Frankfurter Allgemeine Zeitung / 6.11.2010

Bückeburg

Von Robert von Lucius

Vor siebzig Jahren war das Fürstentum noch ein Staat, bald aber wird es möglicherweise nicht einmal mehr ein Landkreis sein. Schaumburg-Lippe ist ein Name mit Geltung nicht nur in den bunten Blättern oder unter Geschichtsbewussten, war und ist aber „zu klein“. Die Menschen in Bückeburg wehren sich jedoch dagegen, vereinnahmt zu werden.

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